Terrassenüberdachung Größe – Maße, Breite, Tiefe & Höhe

3×3, 4×4, 6×4 oder 8×4 m? Alle gängigen Terrassenüberdachung-Maße mit Richtpreis, der NRW-30-m²-Grenze und einem Blick darauf, welche Größe zu Altbau, Reihenhaus oder Neubau in Duisburg passt.

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Terrassenüberdachung Größe ✓ Terrassenüberdachung Größen – Maße, Breite, Tiefe & Höhe im Überblick für Duisburg

Redaktion Terrassenüberdachung Duisburg · Inhaltlich geprüft · Zuletzt aktualisiert: 09.08.2026

Gängige Terrassenüberdachung-Maße reichen von 3×3 m (9 m²) für eine kompakte Sitzecke bis 8×4 m (32 m²) für eine große Wohnraumerweiterung, mit Zwischenschritten wie 4×3, 5×4 und 6×4 m. Für die NRW-Verfahrensfreiheit zählen zwei Werte gleichzeitig: höchstens 30 m² Fläche und höchstens 4,50 m Bautiefe. In Duisburg – mit rund 500.810 Einwohnern eine der großen Ruhrgebiets- und Rheinhafenstädte – hängt die realistische Größe zusätzlich stark vom Baugebiet ab: In den dicht bebauten, früher eigenständigen Arbeiterstädten im Norden wie Marxloh oder Hamborn ist der Platz oft knapper als in den grüneren Lagen im Süden wie Huckingen oder Baerl. Da wir grundsätzlich nach Aufmaß fertigen, passt jede Konstruktion am Ende exakt auf Ihre Terrasse, unabhängig vom Katalogmaß.

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Welche Größe soll Ihre neue Terrassenüberdachung in Duisburg bekommen? Eine allgemeingültige Antwort gibt es dafür nicht – die passende Größe ergibt sich aus der geplanten Nutzung, der tatsächlich vorhandenen Fläche an Ihrem Haus und der NRW-Bauordnung. Dieser Ratgeber stellt gängige Maße von 3×3 bis 8×4 m mit Richtpreis vor, erklärt Sondermaße und Über-Eck-Lösungen und geht auf einen Punkt ein, der für die Größenwahl in Duisburg oft ebenso entscheidend ist wie die reine Wunschgröße: den Unterschied zwischen den dicht bebauten nördlichen Stadtteilen und den großzügiger geschnittenen Wohnlagen im Süden der Stadt.

Terrassenüberdachung in Standardgröße als Anbau am Einfamilienhaus in Duisburg
Welches Maß zu Ihrer Terrasse passt, hängt von Nutzung, Hausfassade und Grundstückszuschnitt ab.

Welche Größe passt zu welcher Nutzung?

Eine bauaufsichtlich vorgeschriebene Mindest- oder Höchstgröße für die „richtige" Terrassenüberdachung gibt es nicht – entscheidend ist, wofür die Fläche unter dem Dach später genutzt werden soll. In der Praxis hat sich eine grobe Einteilung in drei Nutzungsstufen bewährt:

  • Kompakte Sitzecke: ab ca. 9–12 m² (z. B. 3×3 m oder 4×3 m) – reicht für zwei bis vier Sessel oder ein kleines Loungemöbel, viel Bewegungsfläche bleibt dabei allerdings nicht übrig.
  • Essplatz für vier bis sechs Personen: ab ca. 15–20 m² (z. B. 5×3 m oder 5×4 m) – Tisch, Stühle und ein bequemer Laufweg passen problemlos, oft bleibt sogar noch Raum für einen Sonnenschirm am Rand.
  • Kombinierte Lounge- und Essfläche: ab ca. 24 m² (z. B. 6×4 m oder größer) – Sitz- und Essbereich lassen sich nebeneinander unterbringen, teils bleibt zusätzlich Platz für eine Outdoor-Küche oder eine zweite Sitzgruppe.

Diese Werte sind Erfahrungswerte aus der Praxis, keine feste Vorschrift. Neben der reinen Nutzfläche lohnt sich immer auch ein Blick auf Laufwege, Möbeltiefe und den Anschluss an Ihre Hauswand – gerade bei kompakteren Größen bringt eine Möblierung entlang der Fassade meist deutlich mehr nutzbaren Raum als frei im Raum platzierte Möbel.

Faustregel: Sitzecke ab ca. 9–12 m², Essplatz ab ca. 15–20 m², kombinierte Lounge- und Essfläche ab ca. 24 m² – jede dieser Größen können Sie im Konfigurator direkt als Ausgangspunkt für Ihren individuellen Richtpreis wählen.

Maßtabelle: Richtpreise nach Terrassenüberdachung-Größe

Die folgende Tabelle zeigt Richtpreise für die gängigsten Terrassenüberdachung-Maße von 3×3 bis 8×4 Metern – jeweils als Alu-Konstruktion mit Stegplatten (Einstieg) und mit VSG-Glasdach (mehr Licht, höherer Preis). Alle Werte errechnen sich aus unserem recherchierten €/m²-Satz und sind als Richtwert zu verstehen.

Größe (B×T) Fläche Alu + Stegplatten Alu + Glasdach
3×3 m 9 m² 3.150 € – 5.850 € 6.300 € – 13.500 €
4×3 m 12 m² 4.200 € – 7.800 € 8.400 € – 18.000 €
3×4 m 12 m² 4.200 € – 7.800 € 8.400 € – 18.000 €
5×3 m 15 m² 5.250 € – 9.750 € 10.500 € – 22.500 €
6×3 m 18 m² 6.300 € – 11.700 € 12.600 € – 27.000 €
4×4 m 16 m² 5.600 € – 10.400 € 11.200 € – 24.000 €
5×4 m 20 m² 7.000 € – 13.000 € 14.000 € – 30.000 €
4×5 m 20 m² 7.000 € – 13.000 € 14.000 € – 30.000 €
6×4 m (meistgesucht) 24 m² 8.400 € – 15.600 € 16.800 € – 36.000 €
4×6 m 24 m² 8.400 € – 15.600 € 16.800 € – 36.000 €
7×4 m 28 m² 9.800 € – 18.200 € 19.600 € – 42.000 €
8×4 m (über 30 m² – Bauantrag nötig) 32 m² 11.200 € – 20.800 € 22.400 € – 48.000 €

Richtwert nach €/m²-Satz (Alu + Stegplatten 350–650 €/m², Alu + Glasdach 700–1.500 €/m²), Quelle: aroundhome.de , Stand 07.08.2026. Ihren individuellen Richtpreis mit Wunschmaterial berechnen Sie in 2 Minuten im Terrassenüberdachung-Konfigurator.

Grundstück & Bebauung in Duisburg: welche Größe realistisch passt

Bevor Sie sich auf ein Maß festlegen, lohnt sich ein nüchterner Blick auf Ihr Grundstück – denn in Duisburg bestimmt der Bebauungstyp häufig stärker über die realistische Größe als der reine Wunsch. Duisburgs Stadtbild ist geprägt vom Kontrast zwischen den dicht bebauten, früher eigenständigen Arbeiterstädten rund um die Stahlindustrie – etwa Marxloh, Hamborn und Meiderich, die zwischen 1905 und der kommunalen Neugliederung 1975 eingemeindet wurden – und den grüneren, villenartigen Wohnlagen im Duisburger Süden wie Huckingen, sowie den eher dörflich geprägten Ortsteilen am Stadtrand wie Baerl. In den dicht bebauten nördlichen Stadtteilen dominieren schmale Grundstücke mit wenig Gartenfläche, während im Süden großzügigere Einfamilienhausgrundstücke überwiegen. Für Wandanschluss und Grenzabstand prüfen wir beide Bebauungstypen unterschiedlich sorgfältig.

In den früher eigenständigen, dicht bebauten Arbeiterstädten im Duisburger Norden – Marxloh, Hamborn und Meiderich, aber auch das innenstadtnahe Hochfeld – stehen viele Häuser auf schmalen Grundstücken mit kurzer Gartentiefe. Die Terrassen dort sind meist so breit wie die Hausfront, häufig nur 4 bis 5 m, und der Garten dahinter ist eher lang und schmal als quadratisch geschnitten. Realistisch sind hier Größen wie 3×3 m oder 4×3 m; eine 4×4-m-Überdachung markiert oft schon die Obergrenze, wenn hinter dem Dach noch nutzbare Gartenfläche übrig bleiben soll.

Anders stellt sich die Lage im Duisburger Süden dar, etwa in Huckingen mit seinen villenartig geprägten Wohnstraßen, oder im dörflicher wirkenden Baerl am nordwestlichen Stadtrand: Hier überwiegen breitere Grundstücke mit tieferen Gärten, sodass sich Größen ab 5×4 m deutlich häufiger unterbringen lassen. Auch eine freistehende Konstruktion abseits der Hauswand – etwa mit 6×4 m oder mehr – ist auf solchen Grundstücken meist ohne Platzprobleme realisierbar, während in den dichter bebauten nördlichen Stadtteilen eher die kompakteren Maße den Alltag bestimmen.

Duisburg liegt topografisch im flachen Rhein-Ruhr-Tiefland an der Mündung der Ruhr in den Rhein: Das Stadtzentrum liegt im Schnitt bei rund 33 m ü. NN, der höchste Punkt ist der Backelsberg im Duisburger Süden mit 83,7 m. Als Stadt an zwei großen Flüssen mit dem größten Binnenhafen der Welt (duisport) prüfen wir Entwässerung und Gefälle jeder Terrassenüberdachung besonders sorgfältig – auch wenn Schnee- und Windlast hier amtlich niedriger ausfallen als in vielen anderen Portfolio-Städten.

Praxis-Tipp: Messen Sie zuerst Ihre tatsächliche Hausbreite und Gartentiefe, bevor Sie sich für ein Maß entscheiden – gerade an schmalen Terrassen in den dichter bebauten nördlichen Stadtteilen ist die verfügbare Breite oft der limitierende Faktor, nicht die 30-m²-Grenze.

Tiefe, Breite & die 30-m²-Grenze

Für die Verfahrensfreiheit einer Terrassenüberdachung in NRW zählen zwei Maße gleichzeitig: die Fläche und die Bautiefe – der Abstand von der Hauswand bis zur Vorderkante des Dachs. Terrassenüberdachungen sind in Nordrhein-Westfalen verfahrensfrei, wenn sie höchstens 30 m² Fläche und höchstens 4,50 m Tiefe haben – die großzügigste Tiefen-Regel aller Bundesländer. Verfahrensfrei heißt aber nicht regelfrei: Abstandsflächen (in der Regel 3 m zur Nachbargrenze), Bebauungsplan-Festsetzungen und örtliche Satzungen gelten trotzdem.

In der Praxis bedeutet das: Eine breite, aber flache Überdachung bleibt eher verfahrensfrei als eine schmale, dafür sehr tiefe Konstruktion. Bei 8×4 m (32 m²) überschreitet bereits die Fläche allein die Grenze – bei einer schmaleren Konstruktion mit mehr als 4,50 m Tiefe wäre stattdessen die Tiefe der erste Genehmigungs-Auslöser, unabhängig von der Gesamtfläche. Beide Werte sollten Sie deshalb schon bei der Maßauswahl gemeinsam im Blick behalten, nicht nur die Quadratmeterzahl.

Achtung 30-m²-Grenze: Alle Standardmaße bis 7×4 m (28 m²) bleiben unter der NRW-Verfahrensfreiheitsgrenze – erst 8×4 m (32 m²) liegt darüber und benötigt einen Bauantrag. Details zur Rechtsgrundlage § 62 Abs. 1 BauO NRW 2018 finden Sie in unserem Baugenehmigungs-Ratgeber.

Höhe, Gefälle & Regenablauf

Bei der Höhe gibt es keine feste Norm – üblich ist eine Wandanschlusshöhe von etwa 2,20 bis 2,50 m, orientiert an der Terrassentür. Systemgeber verlangen bei Stegplatten in der Regel mindestens 5° Dachneigung, damit Regen abläuft und Kondensat abtrocknen kann; bei Glasdächern sind 5–15° üblich. Zu flache Dächer führen zu stehendem Wasser und Schmutzrändern. Das Dach entwässert über ein Gefälle von mindestens 5° in eine integrierte Rinne; das Fallrohr läuft je nach System sichtbar oder im Pfosten integriert. Der Anschluss an die Grundstücksentwässerung oder eine Versickerung wird bei der Planung festgelegt.

Für die Größenplanung heißt das konkret: Je tiefer die Konstruktion, desto stärker macht sich das Gefälle an der Vorderkante bemerkbar. Bei 6×4 m oder 8×4 m fällt der Höhenunterschied zwischen Wandanschluss und Traufkante deutlicher aus als bei einer kompakten 3×3-m-Überdachung – wichtig etwa, wenn unter dem Dach später eine Tür oder ein Durchgang mit Mindesthöhe geplant ist. Bei größeren Dachflächen steigt zudem die abzuführende Regenmenge je Rinnenmeter spürbar, weshalb wir Rinnenquerschnitt und Fallrohr-Anzahl bei größeren Maßen gezielt nachrechnen, statt ein Standardprofil einfach zu übernehmen.

Profile, Sparrenabstand & Glasdicke: was bei größeren Flächen technisch dahintersteckt

Warum größere Breiten stabilere Profile brauchen

Mit zunehmender Breite wächst die freie Spannweite zwischen den tragenden Pfosten – und damit die Durchbiegung, die ein Profil unter Last aufnehmen muss. Bis etwa 4 m Breite reichen häufig Standardprofile aus, ab etwa 5 bis 6 m wird meist ein verstärktes Hauptprofil oder ein zusätzlicher Mittelpfosten nötig, um die Durchbiegung innerhalb der zulässigen Grenzwerte zu halten. Bei größeren freistehenden Konstruktionen, wie sie auf den geräumigeren Grundstücken in Huckingen oder Baerl häufiger vorkommen, prüfen wir zusätzlich, ob eine Zwischenabstützung sinnvoll ist.

Warum bei uns vor allem die Fläche über die Auslegung entscheidet

Die Konstruktion wird nach der örtlichen Schneelastzone (DIN EN 1991-1-3) dimensioniert – Duisburg liegt in der niedrigsten Zone 1 mit rund 0,65 kN/m². Sparrenabstand, Profilstärke und Glasdicke legen wir trotzdem exakt nach der hier amtlich geltenden Norm aus, statt pauschal zu unter- oder überdimensionieren. Windzone 1 (DIN EN 1991-1-4) – Duisburg liegt in der niedrigsten Kategorie, anders als etwa die Nachbarstädte Krefeld und Moers, die bereits in der höheren Windzone 2 liegen. Verankerung von Wandanschluss und Pfostenfüßen dimensionieren wir entsprechend der für Duisburg gültigen Zone. Diese niedrigen Zonenwerte sind ein Ausgangspunkt für die Berechnung, kein Freibrief: Auch in Duisburg legen wir Sparrenabstand, Profilstärke und bei Glasdächern die Scheibendicke (8 oder 10 mm VSG) grundsätzlich nach der tatsächlichen Dachfläche fest, nicht pauschal nach der Zonenzuordnung allein. Bei kleineren Größen reichen meist Standardwerte, bei größeren Flächen ab etwa 20 m² steigt die Gesamtlast spürbar, wodurch häufiger ein engerer Sparrenabstand oder eine dickere Stegplatte (25 statt 16 mm) sinnvoll wird. Wer eine Terrassenüberdachung in einem der direkt an Duisburg angrenzenden Umkreisorte plant, sollte zudem wissen: Krefeld, Moers, Kamp-Lintfort und Rheinberg liegen bereits in der höheren Windzone 2 – dort rechnen wir die Verankerung entsprechend strenger nach. Den für Ihr Maß und Ihren Standort passenden Wert legen wir immer erst nach dem Aufmaß vor Ort verbindlich fest.

Sondermaße & Maßanfertigung

Die Standardmaße in der Tabelle oben sind Orientierungswerte, kein Katalog, aus dem Sie zwingend wählen müssen. Bei uns wird grundsätzlich jede Terrassenüberdachung nach Aufmaß gefertigt – egal ob Ihre Terrasse in Hochfeld nur 3,20 m breit ist oder Ihr Neubau-Garten in Huckingen eine 5,90-m-Fassade hat. Eine Zwangs-Rundung auf das nächste Standardmaß, wie sie bei Baumarkt-Bausätzen üblich ist, gibt es bei uns nicht.

Das zahlt sich besonders dann aus, wenn Ihre Terrasse ein „krummes" Maß hat oder wenn Fenster, Kellerabgänge oder ein vorhandener Dachüberstand die nutzbare Breite auf Zentimeter genau vorgeben – ein Szenario, das an den historisch gewachsenen Häuserzeilen im Duisburger Norden eher die Regel als die Ausnahme ist. Auch bei ungewöhnlichen Grundstückszuschnitten planen wir die Konstruktion exakt auf Ihr Aufmaß, statt Kompromisse bei Statik oder Optik einzugehen. Der Preis richtet sich dabei weiterhin nach demselben €/m²-Satz wie bei den Standardgrößen, ein pauschaler „Sondermaß-Aufschlag" entfällt.

Detailansicht eines Randprofils einer Terrassenüberdachung nach Maß in Duisburg
Nach Aufmaß gefertigt statt aus dem Katalog gerundet: Profile und Anschlüsse passen exakt auf Ihre Maße.

Terrassenüberdachung über Eck / L-Form

Eine Terrassenüberdachung über Eck – auch L-Form genannt – überdacht nicht nur eine gerade Gebäudeseite, sondern zwei winklig zueinander stehende Seiten in einem Zug. Statt zweier getrennter Dachflächen entsteht eine durchgehende Konstruktion, die um die Hausecke herumgeführt wird.

Sinnvoll ist diese Lösung vor allem bei Eckgrundstücken, bei winklig gebauten Häusern oder wenn ein Erker- oder Anbau-Vorsprung die Fassade unterbricht – solche Situationen finden sich sowohl an manchen Häuserzeilen in Neudorf und Duissern als auch an einzelnen erweiterten Siedlungshäusern im Duisburger Norden. Statisch ist eine Über-Eck-Lösung anspruchsvoller als eine gerade Fläche, weil im Eckbereich zusätzliche Lastpunkte und ein sauberer Kehl-Anschluss der beiden Dachflächen geplant werden müssen. Duisburg liegt amtlich in der niedrigsten Windzone 1 (Basiswindgeschwindigkeit 22,5 m/s) – anders als mehrere direkte Umkreisorte: Krefeld, Moers, Kamp-Lintfort und Rheinberg im Kreis Wesel liegen bereits in der höheren Windzone 2. Auch für Duisburg dimensionieren wir Verankerung von Wandanschluss und Pfostenfüßen exakt nach der hier amtlich gültigen Zone, damit die Konstruktion normgerecht und trotzdem wirtschaftlich bleibt. Da an einer Hausecke zwei Dachflächen und damit zwei Angriffsflächen für Wind zusammentreffen, kalkulieren wir den statischen Mehraufwand einer Über-Eck-Konstruktion von Anfang an ein – wir rechnen jede Lösung individuell nach, statt eine Standardvariante zu übernehmen.

Terrassenüberdachung am Altbau & Reihenhaus

An vielen Reihen- und Altbauhäusern in Duisburg, wie sie besonders in den früher eigenständigen Arbeiterstädten im Norden bis heute das Stadtbild prägen, ist nicht die 30-m²-Fläche der limitierende Faktor, sondern die schmale Grundstücksbreite und der Grenzabstand von in der Regel 3 m zur Nachbargrenze. Bei einer typischen Reihenhaus-Terrasse mit 4 bis 5 m Gesamtbreite bleibt nach Abzug der Abstandsflächen oft nur ein deutlich schmalerer Korridor übrig, als es die reine Flächen-Grenze vermuten lässt.

In der Praxis heißt das: Viele Überdachungen an Altbau- und Reihenhäusern bleiben bei Breiten um 3 bis 4 m, während die Tiefe – sofern der oft längliche Garten es zulässt – bis zur 4,50-m-Grenze ausgereizt werden kann. Bei doppelseitig angebauten Häusern kommt hinzu, dass eine Zustimmung des direkten Nachbarn sinnvoll ist, wenn die Konstruktion nah an die gemeinsame Grenze heranreicht. Ob und wie viel Grenzabstand im Einzelfall gilt, erklären wir ausführlich in unserem Baugenehmigungs-Ratgeber – bei der Aufmaß-Beratung vor Ort prüfen wir die konkreten Abstandsflächen ohnehin immer mit.

Dachformen kurz eingeordnet

Für die meisten Standardgrößen ist ein Flachdach bzw. Pultdach mit dem beschriebenen Mindestgefälle von 5° der Standard – schlank in der Optik und unkompliziert bei der Entwässerung. Satteldach-Lösungen sind seltener gefragt und meist eine gestalterische Sonderlösung, etwa um sich optisch an ein bestehendes Satteldach-Haus anzupassen. Eine ausführliche Gegenüberstellung aller Dachformen mit Vor- und Nachteilen je Größe veröffentlichen wir in Kürze in einem eigenen Ratgeber-Artikel.

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Ob Standardmaß oder Sondergröße: Maße eingeben und sofort Ihren Richtpreis sehen.

Fazit: die passende Größe für Ihre Terrassenüberdachung finden

Welche Größe zu Ihrer Terrassenüberdachung passt, entscheiden am Ende drei Dinge: die geplante Nutzung, der verfügbare Platz an Ihrem Haus und die NRW-30-m²/4,50-m-Grenze. In Duisburg kommt als vierter Punkt der Bebauungstyp hinzu: An einer schmalen Terrasse im dicht bebauten Norden – etwa in Marxloh, Hamborn oder Meiderich – sind kompakte Maße wie 3×3 oder 4×3 m oft die realistischere Wahl, während ein Grundstück im grüneren Süden wie Huckingen oder im dörflicheren Baerl deutlich mehr Spielraum bis hin zu einer großzügigen 6×4- oder 8×4-m-Konstruktion bietet. Wer diese vier Stellschrauben von Anfang an mitdenkt, statt sie erst nach dem Aufmaß zu berücksichtigen, plant seine Terrassenüberdachung von vornherein realistisch – ganz gleich, ob am Ende ein kompaktes 3×3-m-Maß oder eine große 8×4-m-Konstruktion entsteht.

Häufige Fragen zu Terrassenüberdachung-Größen

Welche Terrassenüberdachung-Größe ist in Duisburg typisch?

Das lässt sich in Duisburg kaum pauschal beantworten, weil die Stadt baulich sehr unterschiedlich geprägt ist. In den dicht bebauten, früher eigenständigen Arbeiterstädten im Norden – etwa Marxloh, Hamborn oder Meiderich – stehen viele Häuser auf schmalen Grundstücken mit kurzer Gartentiefe, dort sind kompakte Maße wie 3×3 m oder 4×3 m die realistische Regel. In den grüneren, villenartig geprägten Lagen im Duisburger Süden wie Huckingen oder im dörflicheren Baerl ist dagegen häufiger Platz für 5×4 m oder 6×4 m, weil Grundstücke dort im Schnitt breiter und tiefer geschnitten sind.

Wie groß darf eine Terrassenüberdachung ohne Baugenehmigung sein?

Terrassenüberdachungen sind in Nordrhein-Westfalen verfahrensfrei, wenn sie höchstens 30 m² Fläche und höchstens 4,50 m Tiefe haben – die großzügigste Tiefen-Regel aller Bundesländer. Verfahrensfrei heißt aber nicht regelfrei: Abstandsflächen (in der Regel 3 m zur Nachbargrenze), Bebauungsplan-Festsetzungen und örtliche Satzungen gelten trotzdem. Sämtliche Standardgrößen bis 7×4 m (28 m²) bleiben unter dieser Grenze, erst ab 8×4 m (32 m²) wird ein Bauantrag fällig – unabhängig davon, ob das Grundstück in der dichten Bebauung von Hochfeld liegt oder auf einem großzügigen Einfamilienhausgrundstück in Huckingen.

Was kostet eine Terrassenüberdachung mit 6×4 m (24 m²)?

Für 24 m² liegt eine Alu-Terrassenüberdachung mit Stegplatten nach unserem €/m²-Richtwert bei rund 8.400 € bis 15.600 €, mit VSG-Glasdach bei rund 16.800 € bis 36.000 €. Den für Ihr Grundstück passenden Richtpreis ermitteln Sie in 2 Minuten im Terrassenüberdachung-Konfigurator.

Was kostet eine Terrassenüberdachung mit 8×4 m (32 m²)?

Für 32 m² kostet eine Alu-Terrassenüberdachung mit Stegplatten nach unserem €/m²-Richtwert etwa 11.200 € bis 20.800 €, mit Glasdach etwa 22.400 € bis 48.000 €. Mit 32 m² liegt diese Größe über der NRW-Verfahrensfreiheitsgrenze von 30 m² – hier ist ein Bauantrag nötig.

Wie groß darf eine Terrassenüberdachung am Altbau- oder Reihenhaus sein?

In der Praxis begrenzt meist nicht die 30-m²-Fläche das Maß, sondern die schmale Grundstücksbreite und der übliche Grenzabstand von 3 m zur Nachbargrenze. An vielen Reihen- und Doppelhäusern in den dicht bebauten nördlichen Stadtteilen bleibt die Breite deshalb häufig bei rund 3 bis 4 m, während die Tiefe – sofern der Garten dahinter lang genug ist – bis zur 4,50-m-Grenze ausgereizt werden kann.

Was bedeutet Terrassenüberdachung über Eck?

Bei einer Terrassenüberdachung über Eck (L-Form) führt eine durchgehende Dachfläche um zwei winklig zueinander stehende Gebäudeseiten herum, statt zwei getrennte Dächer zu bauen – etwa um einen Erker oder einen späteren Anbau. Diese Lösung eignet sich besonders für Eckgrundstücke, wie sie sowohl an manchen Häuserzeilen in Neudorf und Duissern als auch an einzelnen erweiterten Siedlungshäusern im Duisburger Norden vorkommen.

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